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Elternbrief August 2017

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Bilinguales Lernen zum Thema Entwicklungszusammenarbeit am Ernst-Abbe-Gymnasium Eisenach

Das Abbekolleg des Ernst-Abbe-Gymnasiums Eisenachs - auch Donnerstagkolleg genannt - wurde am 14.09.2017 wieder ins Leben gerufen und wird nach den Herbstferien am 09. November 2017 mit einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema „Rückblick auf ein Austauschjahr in Argentinien mit Partnership International – und Hinweise zur Organisation von Schüleraustauschen allgemein“ zur gewohnten Zeit  um 18:00 gestaltet, zu der wir auch jetzt schon herzlich einladen.

 

Sarah Langlotz, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für internationale Wirtschafts-und Entwicklungspolitik des Alfred-Weber-Instituts für Wirtschaftswissenschaften der Universität Heidelberg, stellte Schülern der Oberstufe des Ernst-Abbe-Gymnasiums aktuelle Forschungsergebnisse zur Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit Studien des Instituts vor.

Das Kolleg zum Thema Vergabe und Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit “Allocation and effectiveness of development cooperation“ wurde gezielt in englischer Sprache abgehalten, um die Schüler auch auf das Studium in einer globalisierten Welt vorzubereiten.

Milliarden von US-Dollar fließen jährlich von den westlichen Geberländern zu den ärmeren, meist südlichen Empfängerländern. Doch was bewirken diese gewaltigen Summen? […] simple Antworten [sind] auf diese Frage fehl am Platz. Die Wirkungsmechanismen sind komplex und die Interessen der Geberländer nicht frei von Eigennutz. Allein im Jahr 2014 belief sich die Entwicklungshilfe der reichen Länder auf 130 Milliarden US-Dollar. In den letzten fünf Jahrzehnten stellten die westlichen Geberländer insgesamt 4,14 Billionen US-Dollar bereit. Hinzu kommen Gelder von Nichtregierungsorganisationen, privaten Wohltätern und neuen Geberländern wie China oder Brasilien. Trotz dieser Hilfeleistungen sind viele Empfängerländer weiterhin arm und unterentwickelt. […]“ (Dreher, Eichenauer, Gehring, Langlotz, 08/2016, Hilft Entwicklungshilfe oder hilft sie nicht?, Oekonomenstimme)

Trotz einer Vielzahl wissenschaftlicher Artikel zu diesem Thema herrsche kein Konsens über die Auswirkungen von Entwicklungszusammenarbeit. Eine Vielzahl von Studien unterschiedlicher Wissenschaftler zeige, dass Unterstützung durchaus helfen könne, dass sie aber unter bestimmten Bedingungen auch schade oder dass sie gar nichts bewirke.

Ein grundsätzliches Problem bisheriger Studien sei, dass sie keine belastbaren Schlüsse auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Hilfe und Wachstum zulasse, so Sarah Langlotz.

Eine momentan vielversprechende und messbare Form der Unterstützung sei das direkte Geben, wie es beispielsweise von der Wohltätigkeitsorganisation GiveDirectly durchgeführt wird.

Andrea Langlotz, Lehrerin